Autor-Archiv: Claudia Latotzki

Barbara Simons-Buttlar: Der Dürener Grüngürtel – wie das prägnante Dürener Stadtviertel wurde, was es heute ist


Der Dürener Grüngürtel ist ein einzigartiges Zeugnis der Dürener
Stadtgeschichte. Wie wurde das Viertel zu dem, was es heute ist?
Damit beschäftigt sich Barbara Simons-Buttlar und wird davon erzählen,
wie das Quartier vor über 100 Jahren entstand, als Düren
wuchs und dringend bezahlbarer, aber auch „gesunder“ Wohnraum
für Familien benötigt wurde. Unter der Leitung von Stadtbaurat
Heinrich Dauer wurde der Grüngürtel nach den Prinzipien der Gartenstadtbewegung
geplant: helle Häuser, kleine Gärten, grüne Innenhöfe
und Straßen, die zum Flanieren einladen. Typisch sind die
Backsteinbauten, viele davon stehen heute unter Denkmalschutz.
Trotz der teilweisen Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg blieb die
Grundstruktur erhalten und wurde behutsam wiederaufgebaut.
Heute ist der Grüngürtel ein lebendiges Wohnquartier mit Schulen,
Spielplätzen und nachbarschaftlichem Leben. Barbara Simons-Buttlar
zeigt, wie städtebauliche Ideen vor über hundert Jahren Lebensqualität
schaffen konnten – und warum der Grüngürtel noch heute
ein bedeutender Teil Dürens ist.
Wir freuen uns auf Sie.

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Kino-Geschichte(n)

Der Dürener Geschichtsverein (DGV) lädt zu einem besonderen Vortragsabend rund um die Kinogeschichte in Düren ein. Im Haus der Stadt (Foyer) geht es am Montag, 2. März (18 Uhr), auf eine unterhaltsame Reise durch mehr als 100 Jahre Film- und Kinokultur in Düren.

Referent des Abends ist Peter Gasper, der sich seit vielen Jahren intensiv mit der Geschichte von Dürens Kinos beschäftigt und darüber ein Buch geschrieben hat. Nun hat er für den DGV einen lebendigen Vortrag vorbereitet, in dem er sein Wissen mit vielen Erinnerungen und amüsanten Anekdoten verbindet.

Die Kinogeschichte Dürens beginnt bereits im Jahr 1897, als Filme noch auf Jahrmärkten gezeigt wurden. Peter Gasper spannt den Bogen von den ersten festen Kinosälen über den schwierigen Neubeginn nach dem Zweiten Weltkrieg und den großen Kino-Boom der Wirtschaftswunderjahre bis hin zum allmählichen Kino-Sterben und der Multiplex-Zeit, die 1998 in Düren begann.

Namen wie Germania, Schauburg oder UT-Kino lassen dabei bei vielen Dürenerinnen und Dürener sicher noch zahlreiche Erinnerungen wach werden.

Auch die beiden bekannten Dürener Schauspielerinnen Sybille Schmitz und Marita Breuer sind Teil des Vortrages, für den kein Eintritt erhoben wird. Der DGV freut sich über eine rege Teilnahme.

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