Barbara Simons-Buttlar: Der Dürener Grüngürtel – wie das prägnante Dürener Stadtviertel wurde, was es heute ist
Montag, 13. April, 18 Uhr, (Foyer, Haus der Stadt)
Der Dürener Grüngürtel ist ein einzigartiges Zeugnis der Dürener
Stadtgeschichte. Wie wurde das Viertel zu dem, was es heute ist?
Damit beschäftigt sich Barbara Simons-Buttlar und wird davon erzählen,
wie das Quartier vor über 100 Jahren entstand, als Düren
wuchs und dringend bezahlbarer, aber auch „gesunder“ Wohnraum
für Familien benötigt wurde. Unter der Leitung von Stadtbaurat
Heinrich Dauer wurde der Grüngürtel nach den Prinzipien der Gartenstadtbewegung
geplant: helle Häuser, kleine Gärten, grüne Innenhöfe
und Straßen, die zum Flanieren einladen. Typisch sind die
Backsteinbauten, viele davon stehen heute unter Denkmalschutz.
Trotz der teilweisen Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg blieb die
Grundstruktur erhalten und wurde behutsam wiederaufgebaut.
Heute ist der Grüngürtel ein lebendiges Wohnquartier mit Schulen,
Spielplätzen und nachbarschaftlichem Leben. Barbara Simons-Buttlar
zeigt, wie städtebauliche Ideen vor über hundert Jahren Lebensqualität
schaffen konnten – und warum der Grüngürtel noch heute
ein bedeutender Teil Dürens ist.
Wir freuen uns auf Sie.
