Tag-Archiv: Heike Kussinger-Stankovic

1. Halbjahresprogramm 2017

PDF zum herunterladen: Halbjahresprogramm I 2017

Mittwoch, 29. März 2017, 19.00 Uhr
Cellitinnen-Seniorenhaus St. Gertrud, Kölnstraße
Vortrag: „Geschichte und Geschichten rund um den Burgauer Wald“
Referent: Ingo Latotzki, Redaktionsleiter der Dürener Nachrichten

Über den Wald und seine Historie gibt es einiges zu erzählen: Er bietet einen Trümmerberg, eine Motte, das historische Schloss und die Hexe Hackefey. Unter dem Trümmerberg liegt Düren mit dem Schutt des 2. Weltkrieges begraben; die Motte stammt aus fränkischer Zeit, das Schloss aus dem Mittelalter – und die Sage um die Hexe Hackefey ist eine spannende Geschichte, wie auch die Historie des Waldes selbst. Der Vortrag wird anhand dieser und anderer Aspekte den Burgauer Wald als historische Stätte beschreiben, eingebettet in die Geschichte des Waldes selbst

 

Foto: Kreis- und Stadtarchiv

Donnerstag, 04. Mai 2017, 19:00 Uhr
Cellitinnen-Seniorenhaus St. Gertrud, Kölnstraße
Vortrag: Burg Binsfeld
Referent: Heinrich Hempsch

Die Burg Binsfeld ist eine Wasserburg bei Binsfeld in der Gemeinde Nörvenich.
Sie ist im Stil der Frührenaissance erbaut und zählt mit den der Nordwand vorgelagerten Loggien zu den bedeutendsten Profanbauten des Rheinlandes.
Sie wurde am 6. März 1985 in die Denkmalliste der Gemeinde Nörvenich unter Nr. 1 eingetragen. Zusätzlich wurde die Burg unter Nr. 6 am 27. März 1990 ist die Liste der Bodendenkmäler in Nörvenich eingetragen.

Herr Hempsch wird im Rahmen eines Bildvortrages die Geschichte der Burg nachvollziehen.

Im Anschluss an den Vortrag findet die
Mitgliederversammlung
statt, zu der noch gesondert eingeladen wird.

 

24. April – 25. April 2017
Studienfahrt nach Neustadt an der Weinstraße – Hambacher Schloss
und Speyer

Am 24. April 2017 besuchen wir das Hambacher Schloss. Am 27. Mai 1832 feierten viele tausend freiheitsliebende Bürgerinnen und Bürger aus allen Teilen Deutschlands am Hambacher Schloss das „Hambacher Fest“. Diese Demonstration für die Freiheit und Einheit Deutschlands gilt inzwischen als Meilenstein auf dem Weg zur Einheit Deutschlands, und das Hambacher Schloss wird als die „Wiege der Demokratie“ bezeichnet.

Wir übernachten im Hotel Salischer Hof in Schifferstadt.

Am 25.04.2017 besuchen wir Speyer, die Altstadt und den Dom, bevor es am Nachmittag wieder nach Hause geht.

Wer Interesse hat, an dieser Fahrt teilzunehmen, sollte sich bei dem Vorsitzenden, Helmut Irmen, Telefon 02421 393568, Mail: irmen-recht@web.de, bis zum 20.03.2017 melden. Mit den Interessenten soll dann die Fahrt besprochen und der Kostenrahmen abgesteckt werden. Eine verbindliche Buchung erfolgt erst nach dem Teilnehmergespräch.

 

Dienstag, 16. 5. 2017, 19.00 Uhr
Cellitinnen-Seniorenhaus St. Gertrud, Kölnstraße
Vortrag und Diskussion: „Düren – Stadt der 50er Jahre“
Referentin: Heike Kussinger-Stankowicz, Denkmalpflegerin der Stadt Düren, Autorin

Nach der Zerstörung 1944 ist Düren in den 1950er Jahren wieder aufgebaut worden. Die Architektur der damaligen Zeit ist heute prägend für die Stadt. Wie ist Düren nach dem 2. Weltkrieg wieder aufgebaut worden? Welche Vorstellungen gab es, was wurde davon realisiert?
Denkmalpflegrin Heike Kussinger-Stankowicz hat über den Wiederaufbau ein viel beachtetes Buch geschrieben, das der Dürener Geschichtsverein Ende vergangenen Jahres neu aufgelegt hat.
Die Autorin wird über Düren als 50er Jahre-Stadt berichten und danach im Gespräch mit Ingo Latotzki, stellvertretender Vorsitzender des Vereins, über die Bedeutung der 50er Jahre für das heutige Düren sprechen.

 

 

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Vorträge

I. Samstag, den 13.04.2013, 17:00 Uhr

Das Ministerium für Staatssicherheit und die Justiz der DDR – Die Todesurteile der DDR-Justiz –

Dr. Helmut Irmen

Festsaal des Schenkel-Schoeller-Stiftes in Düren-Niederau, Von-Aue-Straße

Das Ministerium für Staatssicherheit bildete eine tragende Säule der politischen Strafjustiz der DDR. Es richtete sich gegen Gegner der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) und Personen, die den Machthabern im Wege standen. Als offizielles „Untersuchungsorgan“, das alle Befugnisse einer strafrechtlichen Ermittlungsbehörde hatte, durfte das MfS verhaften, vernehmen und beschlagnahmen. Ihm unterstanden Untersuchungshaftanstalten, in denen die Häftlinge in weitestgehender Isolation gehalten wurden. Einen Rechtsbeistand bekamen sie meist erst nach Abschluss des Ermittlungsverfahrens gestellt, was eine wirksame Verteidigung unmöglich machte. In wichtigen Verfahren standen die Urteile häufig schon vor dem Prozess fest, weil sie auf der politischen oder geheimpolizeilichen Ebene gefällt wurden. Die Justiz sorgte nur noch für die rechtsförmige Inszenierung.

Das Ministerium für Staatssicherheit, landläufig „Stasi“ genannt, lenkte so und beeinflusste die Strafjustiz der DDR. Diese Justiz fällte und vollstreckte bis zum Jahre 1981 noch Todesurteile. Die eigenen Leute wurden streng verfolgt und bei angeblichem Verrat mit der härtesten Straft, der Todesstrafe, belegt. Einige dieser Urteile sollten dargestellt werden.

Der Referent zitiert aus seiner Doktorarbeit, die er zum Thema der DDR-Justiz geschrieben hat und vor kurzem vorlegte.

Jahreshauptversammlung

Im Anschluss an diese Veranstaltung, um 18:30 Uhr, findet die diesjährige Jahreshauptversammlung statt mit folgender Tagesordnung:

1. Jahresbericht des Vorsitzenden

2. Kassenbericht des Schatzmeisters

3. Bericht der Kassenprüfer

4. Entlastung des Vorstandes

5. Verschiedenes

Hierzu werden Sie hiermit eingeladen.

Bitte nehmen Sie auch an dieser Veranstaltung teil.

 

II. Freitag, den 21.06.2013, 16:00 Uhr

Der Schillingspark in Düren

Heike Kussinger-Stankovic

Die Veranstaltung findet im Festsaal des Schenkel-Schoeller-Stifes in Düren-Niederau, Von-Aue-Straße statt. Im Anschluss an die Veranstaltung wird der Schillingspark besichtigt.

Der Schillingspark befindet sich im Dürener Stadtteil Gürzenich. Die großzügige Parkanlage gehört zum Weiherhof. Sie wurde in der Romantik in der Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet. In dem Landschaftspark befinden sich 6 große Fischteiche, ein alter Baumbestand und zeitypische kleine Parkgebäude.

 

III. Dienstag, 02.07.2013, 18:00 Uhr

„Talk-Runde“ 375 Jahre Annakirmes

Moderation Ingo Latotzki, Redaktionsleiter der Dürener Nachrichten und 2. Vorsitzender des Dürener Geschichtsvereines eV.

Der Veranstaltungsort wird noch bekannt gegeben.

Das größte Volksfest in der Region, die Dürener Annakirmes, feiert im Jahr 2013 ein besonderes Jubiläum. Dann jährt sich das Datum der ersten urkundlichen Erwähnung zum 375. Mal. Die vielen Freunde der Annakirmes erwartet ein interessantes Festprogramm. Die Historie der Annakirmes, die Annakirmes „gestern und heute“, ist Thema unserer Veranstaltung.

Es handelt sich um eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Stadt Düren. Im Anschluss an die Begrüßung durch Herrn Bürgermeister Paul Larue und nach einem einführenden Vortrag in die Geschichte der Annakirmes diskutieren der Bürgermeister, der Platzmeister und Marktbeschicker die Dürener Annakirmes „gestern und heute“.

 

 

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